Namibia: Andere Eindrücke

In den letzten Wochen bin ich im Internet vermehrt auf Berichte zu Namibia gestoßen, wobei die Beiträge bestimmt nicht schlagartig mehr geworden sind, sondern ich einfach offenbar eine selektivere Wahrnehmung hatte. ;-) Die Berichte glichen sich alle in ihrer Darstellung: Zu sehen waren immer riesige Sanddünen in leuchtenden Farben, Reisende, die bei Actionsportarten wie Skydiving oder Quatfahren gefilmt wurden, Sternenhimmel, beeindruckende Landschaften, erschreckend häufig die ach-so-berührende Begegnung den „ursprünglichen“ Himba mit in einem Dorf und – natürlich – Eindrücke von diversen Safaris.

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„Safari? Dazu bin ich gar nicht gekommen…“ Die wunderbarsten Reisealternativen im östlichen und südlichen Afrika

„Ich war in Äthiopien…“

„Hast du auch wilde Tiere gesehen?“

„Ehh… Nein, es gibt fast keine wilden Tiere in Äthiopien. Beziehungsweise, es gibt genug anderes zu sehen.“

„Aber du warst doch in Afrika.“

„Ja und?“

Wir wissen, was alle, mit denen ich solche Dialoge führe, im Hinterkopf haben und doch in dem Moment aufgrund meines meist anklagenden Tonfalls nicht laut ausprechen: Der afrikanische Kontinent wird automatisch mit Safaris und wilden Tieren assoziiert- und leider in vielen Fällen auch nur darauf reduziert.

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Von Tansania bis Südafrika- Meine persönlichen Reisetipps II

Dies ist der zweite Teil meiner „persönlichen Reisetipps zum Reisen im südlichen Afrika.“ Im vorherigen Beitrag (hier) habe ich Informationen zum Packen, den Kosten und Unterkünften zusammengestellt, in diesem Beitrag geht es um Sicherheit, Überlandreisen und Grenzübergänge. Ich hoffe, die Informationen helfen dir weiter. Viel Spaß beim Lesen und der Reiseplanung :)

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Von Tansania bis Südafrika – Meine persönlichen Reisetipps I

Letzte Woche habe ich mit meinem Beitrag „Alleine einmal quer durchs südliche Afrika“ einen sehr persönlichen Text zu meinen Erfahrungen und Erlebnissen auf meiner Reise von Dar Es Salaam nach Kapstadt geschrieben. Doch neben all den wunderbaren Geschichten, die ich erlebt habe, habe ich auch Wissen angehäuft, das man (wie ich festgestellt habe) in kaum einem Reiseführer findet. Deswegen ist es nun endlich an der Zeit, zwei Beiträge mit schlicht praktischer Funktion zu schreiben. In meinem ersten Beitrag habe ich eine Packliste, eine Kostenübersicht und meine Unterkünfte zusammengestellt, der zweite Beitrag befasst sich vor allem mit Sicherheit, Überlandreisen und Grenzübergängen (hier). Viel Spaß beim Lesen, bzw. beim Reise planen, wenn du das gerade machen solltest ;-)

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Alleine einmal quer durchs südliche Afrika? Und dann auch noch als Frau? Ein Resumé

Als Skepsis könnte man den Ausdruck in den meisten Gesichtern derer bezeichnen, denen ich vor über einem halben Jahr von meinem Plan erzählte, nicht nach Kapstadt zu fliegen, sondern von Dar Es Salaam aus mit dem Bus bis nach Südafrika zu fahren. Begeisterung war bei vielen auch dabei, sowie Neugierde und das übergreifende Reisefieber. Aber auch Entsetzen und Kopfschütteln meines Gegenüber blieben mir nicht erspart. Kurzum: Die Reaktionen waren bunt durchmischt, ganz ohne Bedenken waren sie jedoch in den wenigsten Fällen.

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Swakopmund- Mit kolonialen Grüßen

Swakopmund gilt als die „deutscheste Stadt Namibias“- allein schon bei dieser Beschreibung sollte man eigentlich stutzig werden. Tatsächlich ist die Stadt voll mit kolonialen Überresten der deutschen Besatzungszeit. Man läuft durch die Straßen und sieht Fachwerkhäuser, die Straßen haben deutsche Namen und man kann in den Restaurants Spießbock mit Spätzle bestellen. Manche mögen das vielleicht amüsant finden, andere deutsche Reisende fühlen sich hier vielleicht sogar wohl, da sie ein Stückchen Gewohnheit finden und andere finden es wohlmöglich einfach nur verstörend. Ich zähle mich zu letzteren.

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Ethosa National Park

Alle kennen die Serengeti in Tansania/Kenia oder den Krüger Nationalpark in Südafrika, aber die wenigsten können etwas mit dem Ethosa National Park im Norden Namibias anfangen- dabei ist das definitiv einer der besten Orte, um Tiere zu sehen und ein Nationalpark, in dem man gerade einmal 20 USD pro Tag ausgeben muss, wenn man bereit ist zu campen. Günstiger kann man keine Tiere beobachten ;)

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